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Die Primäre Tugend » 2008 » November

Archive for November, 2008

Rechtschreibreform? Wie? Was?

Thursday, November 27th, 2008

Stimmt, das ist ja auch schon wieder über 10 Jahre her. Die Rechtschreibreform. Wohl einfach vergessen. 1996 erstmals implementiert, wurde sie aufgrund erheblicher Proteste der Gegner der Rechtschreibreform in den Jahren 2004 und 2006 nochmals überarbeitet. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber bislang hat mich keine Reform so wenig tangiert wie diese und keine war wohl so überflüssig wie diese. Ich schreibe - ohne jemals über Änderungen nachgedacht zu haben - nach der alten Orthographie oder so ähnlich, wie ich sie aus der Grundschule - Dank meiner beiden älteren Schwestern auch schon lange davor - kenne. Nein, nicht ganz, “daß” schreibe ich jetzt konsequent mit zwei “s”. Manchmal auch groß mit zwei “s”, im Prinzip je nach Laune. “Delfin” hingegen gefällt mir einfach nicht, “Delphin” finde ich eben richtiger, alles andere widerspräche meinem Stilgefühl.

Bislang (seit 12 Jahren nicht!) erreichte mich jedoch auch noch kein einziger Hinweis von Kunden, Mandanten, Behörden oder Freunden, ich möge in meinen Schriftsätzen oder sonstiger Korrespondenz auf die neue Schreibweise achten. Vermutlich weil sich keiner anmaßen möchte, die neuen Regeln selbst zu kennen. Stillhaltetaktik. Oder besser noch nach der alten Weisheit, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, handeln. Oder noch besser, der größte Teil der deutschen Bevölkerung ignoriert die Rechtschreibreform ohnehin selbst.

Ich glaube, die Rechtschreibreform ist schlicht “verpufft”. Leid tun mir aber meine Nichten, die mit den unsinnigen neuen Regeln gequält wurden und vermutlich noch werden. Gott sei Dank lernen alle jetzt Latein - da weiß (ss) man, was man hat.

Bei dem Setzen von Kommata - das werden Sie diesem Artikel mit Adleraugen sofort ansehen - ließ ich ohnehin immer nur mein Gefühl walten. Manchmal trügt es eben. “Vor und steht ein Komma, wenn danach ein eigener Satz mit einem eigenen Subjekt kommt”, ist die einzige Komma-Regel, die mir Dank meines Deutschlehrers Herrn Bücherl, im Ohr geblieben ist. Wir muss(ß)ten diese Regel immer im Chor aufsagen. Ãœbrigens, ich war in der Grundschule meistens Klassenbeste, habe Abitur und u.a. zwei Staatsexamina. Meine Ignoranz gegenüber Komma-Regeln und auch sonst scheint mir also wenn überhaupt, dann nur unbemerkt geschadet zu haben.

Schade ist nur, dass soviel Geld mit der Reform verpulvert wurde, welches wir für andere Dinge dringend brauchen könnten. Neben vielen anderen sinnvollen Dingen, könnten wir zum Beispiel ein paar mehr Tagesstätten oder Schulen einrichten mit einem Angebot an Yoga-oder Meditationskursen für Jugendliche und Kinder, die infolge des Stresses beim Erlernen der neuen Rechtschreibung dringend einen Auslgeich benötigen. Pflicht des Staates wäre es, einmal einen Schlußpunkt zu setzen, Finanzkrise hin, Finanzkrise her. Finanzkrise? Wie? Was?

RAF und kein Vergessen?

Tuesday, November 25th, 2008

Nun steht es also fest, am 3. Januar 2009 und damit knapp zwei Jahre nach Brigitte Monhaupt wird nun auch Christian Klar aus seiner Haft entlassen werden. Erläutern muss man nicht, wer diese Personen sind. In jüngerer Zeit scheint der Deutsche Herbst durch Filme wie der „Baader-Meinhof-Komplex“ oder auch die heftigen Diskussionen im Vorfeld der Haftentlassung von Monhaupt wieder vermehrt die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Leider. (more…)

Opel und wer kommt dann?

Wednesday, November 19th, 2008

So, nun überlegt die Kanzlerin also eine Milliarden-Bürgschaft auch für OPEL. Obama prescht da mit vor und verspricht General Motors zu retten. Obama nehme ich aber noch in Schutz, der ist neu und sorgt für gutes Wetter.

Im Grunde ja eine heroische Tat, marktwirtschaftlich aber eine Katastrophe. Natürlich stehen bei Opel tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel, was schlimm genug ist. Aber rechtfertigt dies das Einschreiten des Staates auf dem Rücken der Bürger? Weiter wundert mich, dass diese Staatsbürgschaften so willkommen sind, wird dem Bürger doch seit Jahren erzählt, der Staat sei im Grunde bankrott. Wer als Privatperson für einen Dritten eine Bürgschaft abgeben möchte, wird auf Herz und Nieren geprüft und nur bei äusserst soliden finanziellen Verhältnissen als potentieller Bürge überhaupt ins Bankhaus gelassen. Auf eine Staatsbürgschaft würde ich daher keine einzigen Cent geben. Glaubwürdig wird das Ganze nur, weil man auf den kleinen Steuerzahler hofft, der letztlich für diese Bürgschaft – würde sie denn gezogen – einstehen muss. „Den Bürgen musst Du würgen“, so ein alter Juristenspruch. Gewürgt wird eben am Ende der Bürger, der aufgrund der übernommenen Verpflichtungen des Staates keinerlei Entlastungen in steuerlicher oder sonstiger Hinsicht erfahren wird. Eine Bürgschaft für eingezahlte Rentenbeiträge wäre sicherlich auch einmal eine Überlegung wert, bevor man einzelnen Firmen hilft, sonst werden wir am Ende ein Volk von Hartz IV-Empfängern und noch bankrotter (bankrott, bankrotter, am bankrottesten?) sein, als wir es ohnehin schon sind. Aber vielleicht hilft uns ja dann Herr Obama oder seine Nachfolger.

Es ist allemal verwerflich, schlechtes Management und Misswirtschaft auf dem Rücken der Bürger auszutragen, fraglich ist, ob die Regierung überhaupt einen Auftrag dafür hat, sich derart in die Marktwirtschaft einzumischen. Wer sich mit seinem Haus übernimmt, muss im Zweifel verkaufen, Privatinsolvenz anmelden und seine Finanzen über mehrere Jahre offenlegen. Opel will Geld, aber keinen staatlichen Einfluss. Im Rahmen einer Investmententscheidung könnte und würde sich der Bürger überlegen, ob er zwar eine Bürgschaft abgibt, dafür aber Anteile am Unternehmen erhält. Wer nur die Hand aufhält, aber die Bedingungen hierfür nicht will oder akzeptieren kann, sollte nicht nach Hilfe schreien.

Ich werde mir jetzt mal überlegen, ob ich mir nicht ein Eigenheim zulegen sollte. Meiner Bank werde ich mitteilen, dass sie sich wegen der Sicherungen an die Regierung in Berlin („Liebe Frau Merkel…“) wenden soll, meinen Super-Bürgen. Dann kann ich endlich mal meine Familie, die in solchen Fällen immer herhalten muss, entlasten. Danke, lieber Staat.

Anne Will und der blanke Wahnsinn

Monday, November 10th, 2008

“Anne Will” ist eine immer wieder interessante, mich aber mehr und mehr zum Wahnsinn treibende sonntagabendliche Politsendung zu Themen, die eine Woche über von Interesse waren oder immer noch sind. Thema der Woche: Ypsilanti und die verlorene Schlacht. Eingeladen sind Vertreter der Parteien und ein Mönch, was auch immer dieser hier zu sagen hat. Fazit nach 20 Minuten: wir leben derzeit in einem verrückten, einem seltsam anmutenden Land. Immer mehr sind wir Politikern und selbsternannten Führungspersönlichkeiten in den Parteien ausgesetzt, die von Demokratie so viel verstehen wie Juristen von tropfenden Wasserhähnen, nämlich nichts. Lichtblick - den einen oder anderen gibt es nämlich noch - in der Diskussion: Herr von Dohany, SPD, scharfer Blick und scharfer Verstand, obwohl ich persönlich weiter rechts wähle.
Die traurigste Erkenntnis des Abends ist, dass der “Wolf” in die sonnabendlichen Wohnzimmer Einzug gehalten hat und ihm Eintritt gewährt wurde - bei Anne Will in Person des Herrn Ramelow. “Nach einem Parteitag und geheimen Abstimmungen hat man kein Recht mehr auf Gewissen” - so schießt es einem ans Ohr. Bitte?! Das unabhängige Mandat, die freie Entscheidung sind Grundfeste unserer Demokratie - für einen Herrn Ramelow natürlich ein offensichtlich völlig unerwünschtes und nicht erlebtes Terrain. Dem Gewissen ist man bis zu einer Entscheidung und während des Prozesses unterworfen, gestützt von unserem Grundgesetz. Herr Ramelow scheint es nicht gelesen zu haben.
Zutiefst berührt und dankbar für die Entscheidung der vier “Abtrünnigen” ziehe ich meinen Hut vor einer dem Gewissen unterworfenen Entscheidung, unabhängig von Partei- und Karrierekalkül. Verhindert wurde eine der übelsten Vabanquespiele jüngster Geschichte - und der Bruch des Wahlversprechens wiegt hierbei im Grunde gering. Wer eine ehemalige Kaderpartei, die sich heutzutage hinter einem Intelektuellen versteckt, an die politische Macht befördern will, spielt mit unkontrollierbaren und radikalen Kräften und einer gefährlichen Instrumentalisierung von Einflüssen, wovor sich jede Demokratie schützen muss; wer dies zulässt und dies auch noch bewusst, der sollte, muss und wird damit hoffentlich immer wieder auf die Nase fallen. Vier Menschen, ihres Auftrages bewusst, haben diesem Wahnsinn ein Ende gesetzt - im besten Sinne der Demokratie. Demokratie, Herr Ramelow, heißt nicht, nach dem Willen der Partei zu pfeifen, das haben Sie offensichtlich zu sehr verinnerlicht, Demokratie heißt, dem Bürgerwillen durch sein Mandat gerecht zu werden, der Parteiwille ist hierbei völlig untergeordnet. Das Volk und seine Bürger sind der Staat, Politiker stehen in deren Dienste, das Gewissen - wenn es nicht die Vernunft und der Blick für die Realitäten schafft - setzt den Handlungen der Amtsinhaber Grenzen. Wer dieses Verständnis nicht (mehr) hat, der treibt sich eben am äußerst linken oder äußerst rechten Flügel herum, unfähig selbstständig zu denken. Daher gilt den vier Musketiere die höchste Wertschätzung. Sie haben verhindert, dass man Kommunisten, dem Wolf im Schafspelz, in die Verantwortung nimmt, sei es auch nur durch die Duldung einer Regierung, die auf Machthunger und falschem Selbstverständnis einer einzelnen beruht hätte Ich bin in diesen Tagen stolz darauf, dass Demokratie in unserem Land mit Werten und Wertvorstellungen zu tun hat, die offensichtlich manifestiert sind und welche es eben manchmal in Sekunden, seien es auch die letzten, zu verteidigen gilt.