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Die Primäre Tugend » 2005 » May

Archive for May, 2005

Schröder ist der dunkle Sith-Lord!

Monday, May 23rd, 2005

Und Rüttgers ist in Wirklichkeit sein Schüler, der die Macht zum Ausgleich bringt.

Keine Frage, das ist eine Bombe. Da hat Rüttgers gewonnen, aber der BK beherrscht die Schlagzeilen. Neuwahlen!

Was im Detail die Herrn Schröder und Müntefering treibt bleibt wohl ihr Geheimnis. Spekulieren kann man freilich: Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allen möglichen Faktoren.

Zweifellos ist ein Teil der Melange die Absicht, etwas Ehrenhaftes und Großes zu tun oder jedenfalls so auszusehen – was in der Politik ja durchaus dasselbe ist. Das Land verträgt kein Jahr Stillstand.

Ein Teil der Spekulation mag auch das – durchaus nicht abwegige – Hoffen auf ein Wunder sein. Sicher wird die CDU/CSU es schaffen, sich in rekordverdächtig kurzer Zeit über der K-Frage selbst zu demontieren.

Vor allem aber meine ich, dass Schröder sich nicht in die Ecke treiben lassen will. Das Schlimmste, was dem Mann angetan werden kann, ist Cornering. Im Bundesrat eine erdrückende Unionsmehrheit, im Bundestag nur drei Stimmen über Par, und Angst vor dem Simonis-Effekt.

Was immer auch gesehen mag: Das Gleichgewicht der Macht ist erschüttert. Es bleibt spannend.

Das Wunder des Glaubens

Wednesday, May 18th, 2005

Am Samstag konnte man in der Landsberger Allgemeinen eine interessante Notiz lesen: 50% der Deutschen wissen nicht genau, warum das Pfingstfest gefeiert wird. Viele glauben, dass es der Tag der Wiederauferstehung Jesu ist, einige haben schlicht gar keine Vorstellung: dabei ist es ja der Anlass des Pfingstfestes, dessen Auswirkungen wir auch heute noch spüren.

Ich hätte die Antwort gewusst. Genau genommen hätte ich sogar noch einige Geschichten dazu erzählen, die Sache ausschmücken können (die kleinen Flammenzungen zum Beispiel). Sonja bemerkte darauf, dass es sie wundere, dass ich für einen Atheisten immer halbwegs gut informiert wäre.

Das ist eine interessante Bemerkung. Ich fragte mich selbst warum das so ist.

Meine erste Antwort, ganz spontan, wäre wohl gewesen: Unglauben ist nicht gleich Ignoranz. Unsere Gesellschaft ist geprägt von tausenden Jahren Religion, die tägliche Sprache gefüllt mit Bibelzitaten, unser Wertesystem beruht auf uralten Vorstellungen, Wissenschaft und Philosophie fanden ihre derzeitige Form in der Auseinandersetzung mit der Religion.

Und ja, das ist ein Teil meiner Neugier auf Glauben und Religion. Aber es ist nicht der tiefer liegende Grund.

In Wirklichkeit muss ich mir eingestehen, rührt meine Faszination für Religion und Glaubenssysteme aus Unverständnis her.

Bei allem Respekt (und das ist keine Floskel) für echten Glauben, für tiefe religiöse Ãœberzeugung, für Spiritualität, ist für mich persönlich so absolut klar, dass es entweder (a) kein höheres Wesen gibt oder (b) es so hoch und für uns unverständlich ist, dass das Konzept von “Glauben” angewandt auf dieses Wesen jeglichen Sinns absolut entbehrt. Diese “Ãœberzeugung” (in Anführungsstrichen, weil es eher die Abwesenheit einer Ãœberzeugung oder eines Glaubens im religiösen Sinn ist, eher Nichts als Sein) bringt es mit sich, dass ich keine Ahnung habe, was Menschen zum Glauben bringt. Der mentale Zustand des “Glaubens” ist mir so fremd, dass ich immer noch rätsle, was es damit auf sich hat. Das macht mich einfach neugierig, das empfinde ich als großes, faszinierendes Geheimnis.
(more…)

Es reicht!

Friday, May 13th, 2005

Eine späte Reaktion, aber dazu wollte ich noch etwas sagen:

Michael Wolffsohn hat’s mal wieder geschafft – einen Vergleich zwischen zwei Dingen zu ziehen, die so viel miteinander zu tun haben, wie Blumen pflücken und melken. Der gute Münti hatte Unternehmen mit Heuschrecken verglichen, die sich auf einem Feld niederließen, vollfräßen und dann weiterzögen (die Diskussion kennt inzwischen wohl jeder).
Wolffsohn, der bislang eigentlich nicht weiter aufgefallen ist (vermutlich deshalb), hat nun diese Aussage mit der antijüdischen Hetze der Nazis verglichen. Nicht dass er der erste wäre, der sich so ein Publikum verschaffen möchte. Aber bitte: LASST UNS ENDLICH DAMIT AUFHÖREN!!!
Lasst uns endlich einfach wieder nur diskutieren, ohne dass man sofort Gefahr läuft, als Antisemit und NS-Sympathisant zu gelten oder jemand, der die Vergangenheit verharmlost. Mir tut heute noch die arme Almsick leid, die als Hitler-Sympathisantin geächtet wurde, weil sie sich erlaubte zu äußern, Hitler sei eine interessante Persönlichkeit gewesen (und ich habe jetzt bewusst nicht „in ihrem jugendlichen Leichsinn“ hinzugefügt).
Die Schrecken des dritten Reiches waren nicht zuletzt deshalb überhaupt möglich, da Deutschland – gedemütigt durch den Versailler Vertrag – nurmehr mit eingezogenem Kopf vor sich hin laborierte. Geprügelte Hunde beissen gern (oder suchen sich jemanden, der für sie beißt), sagt schon ein altes Sprichwort. Darum lasst uns endlich stolz darauf sein, was wir trotz und wahrscheinlich gerade wegen unserer Vergangenheit in punkto Demokratie, europäischer Integration, Unterstützung von Schwellen- oder Drittländern, Katastrophenhilfe, Vereinte Nationen, zwischenstaatlicher Aussöhnung und, und, und… erreicht haben. Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte sind heute unabdingbar und unumstößlich in unserer Mitte verankert, offene und unbelastete Diskussionen sollten und müssen daher möglich sein. Wir sind heute gleichberechtigter Partner auf internationaler Ebene, daran ändert auch unsere Vergangenheit nichts. Ich denke, wir können mit unserer Geschichte nur richtig umgehen, wenn wir es uns erlauben und es uns erlaubt wird, endlich auch objektiv damit umzugehen. Mit Verharmlosen, Vergessen oder Verherrlichen hat das nichts zu tun. Jedes Land hat seine Geschichte, eine lange, eine kurze, eine stolze, eine heroische oder auch eine blutige. Deswegen sollten wir auch aufhören zur Entschuldigung mit dem Finger auf andere zu zeigen (Amerika hatte aber Vietnam und die Indianer, die Türken die Armenier, Stalin das eigene Volk u.s.w.). Lasst uns akzeptieren, aber nicht vergessen, hinnehmen, aber nicht verharmlosen, uns neu engagieren ohne zu relativieren. Nichts können wir mehr ungeschehen machen, aber wir können unsere Kinder fest verwurzelt in den demokratischen Grundwerten erziehen, so dass solch eine Katastrophe nie wieder geschieht - nirgendwo. Jedes Land, jede Gesellschaft und jeder einzelne Bürger hat ein Recht auf eine von der Vergangenheit losgelöste unbelastete Zukunft ohne ständig unter Pauschalverdacht zu stehen.
Eine gesunde und widerstandsfähige Demokratie ist nur möglich, wenn wir endlich wieder an Selbstbewusstsein gewinnen, denn nur dann (nicht durch einen hilflosen Schrei nach neuen Gesetzen) können wir auch einem neuen Aufkeimen rechter Kräfte sinn- und kraftvoll entgegenwirken. Also bitte - lasst uns endlich damit aufhören.

Des einen Leid, des anderen Freud…

Friday, May 13th, 2005

Die USA sorgt sich, dass durch die Kriege in Afghanistan und im Irak Manpower und Gerät zu sehr beansprucht wurden. Die Männer seinen müde und erschöpft (laut den Italienern ja auch einer der Gründe, warum ein italienischer Spion bei der Befreiung der italienischen Journalistin Sgrena durch einen Amerikaner getötet wurde, neben der Unerfahrenheit, der Überforderung etc.). Man befürchtet nun im Pentagon, dass künftige Kriege (genau so wurde ein Sprecher des Pentagon zitiert!) nicht mehr mit der Geschwindigkeit und Präzision geführt werden könnten, wie bisher. Bush braucht also dringend neue Krieger. Umso bitterlicher für Bush, dass einer Untersuchung zufolge im vergangenen Jahr 46% weniger Rekruten angeworben werden konnten, als noch im Jahr 2003. So ein Pech aber auch. Da bekommt der in längst vergangenen Tagen geprägte Spruch „Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ doch eine ganz neue Bedeutung…