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Die Primäre Tugend » 2004 » December

Archive for December, 2004

Blogs als Supertrend? Eher nicht.

Thursday, December 30th, 2004

Der Hirschgarden und auch der PR-Blogger beschäftigen sich mit der Vorhersage, dass Bloggen zu einem der wichtigsten Technologie-Trends des Jahres 2005 werden könnte. Und das mag auch so sein. Irgendwo. Vermutlich in den USA.

Allein: für Deutschland zweifle ich. Jedenfalls, dass es 2005 sein wird. Die Blog-Basis, das Momentum und letztlich auch die Qualität der Blogs sind zu gering dafür. Wenn man sich einmal die dankenswerten Statistiken von Blogstats ansieht, stellt man fest, dass es zwar mehr Blogs gibt als noch von einem halben Jahr, aber kaum mehr Beiträge, es wird weniger geschrieben. Und was da geschrieben wird…

Auf der Seite von Blogg.de gibt es ja auch eine List der letzten Feed-Reads. Jeder, der mag, soll da eine Stichprobe ziehen. Und wenn er weniger als 95% von Katzenteenis, gerade-Nagelack-Auftrag-Blogs und „Ich habe gerade Blähungen von Pepperoni-Pizza“-Seiten findet, dann well done to him.

Nichts gegen solche Seiten, die Introspektive mag wichtig sein und auch Kommunikation mit Freunden und Bekannten ist eine gute Anwendung von Blogs. Aber insgesamt geht der Nutzwert von Blogs hierzulande doch sehr im Rauschen unter, vielleicht auch, weil so richtig echte Killer-Blogs noch nicht etabliert sind.

Nun, ich würde gern Ende 2005 feststellen, dass ich mich irrte. Allein: ich bezweifle, das tun zu müssen.

Die Welle - jeder kann helfen

Thursday, December 30th, 2004

Gelesen bei Spiegel-online:


Im Mittelpunkt der Silvester-Aktion steht die traditionelle Veranstaltung zum Jahreswechsel am Brandenburger Tor in Berlin, zu der wieder mehr als eine Million Besucher erwartet werden. Während der Veranstaltung soll auf Videobildschirmen zu Spenden aufgerufen werden. Die Besucher können ebenso wie alle anderen Menschen in Deutschland eine SMS mit den Buchstaben Unicef an die Nummer 81190 schicken. Jede SMS kostet nach Angaben des Kinderhilfswerks 2,99 Euro. 2,65 Euro davon gingen an die Unicef-Nothilfe in Asien.

Selten ist eine SMS so nützlich wie diese…

Die Welle, der Tod und das Wold Trade Center

Wednesday, December 29th, 2004

In der Blogosphäre tauchen – hier beim hochgeschätzten Herrn K. – die ersten Vergleiche auf, dass angesichts der Opferzahl die Flutkatastrophe in Asien doch wohl 15mal (oder von mir aus auch 30mal) schlimmer sei als der Anschlag auf das WTC.

Das ist natürlich Unsinn (edit: in diesem speziellen Fall wohl nach Rücksprache ein Mißverständnis). Und zwar Großer. Dafür gibt es zwei Gründe: einen guten und einen sehr guten.

1. (der gute)

Leben gegen Leben kann man nicht abwägen, Leid gegen Leid auch nicht. Fünf zerstörte Leben sind nicht fünfmal schlimmer als eins. Es gibt dieses Beispiel mit dem Zug, der auf einen auf den Schienen liegen gebliebenen Bus zurast, in dem noch Leute sind. Der Zugführer hat die Wahl, den Zug entgleisen zu lassen (Tote im Zug, ca. 10) oder drauf zuzurasen (Tote im Bus, ca. 20). Wenn er den Zug entgleisen lässt, ist er NICHT des zehnfachen Totschlags schuldig.

2. (der sehr gute)

Der Tod von 50.000 oder 100.000 Menschen ist unfassbar und schrecklich. Es handel sich hier (hier gehört eigentlich ein „aber“ hin, wenngleich es mir fast den Atem verschlägt das zu schreiben: es hat rein grammatische Gründe, ich möchte damit nicht einmal in den Verdacht kommen, die Tragödie relativieren zu wollen) um Naturgewalten, um einen sinnlosen, grauenhaften Tod.

Bei dem Anschlag im WTC dagegen geht es um 2.000fachen Mord. Gezielte Tötung aus niederen Beweggründen. Geplant. Mit einer Botschaft: „Schaut her, Euer Leben ist uns scheißegal, weil unser Gott das so will. Und es werden noch mehr von Euch sterben. Wir werden nicht aufhören, bis zur völligen Vernichtung.“

Das IST ein Unterschied.

Die Welle

Tuesday, December 28th, 2004

Spendenkonten

Diakonie Katastrophenhilfe, Postbank Stuttgart (BLZ 600 100 70), Kto. 502 707, Kennwort „Erdbeben-Südasien“

Caritas International, Postbank Karlsruhe (BLZ 660 100 75), Kto. 202 753, Kennwort „Erdbeben-Südasien“

Christoffel-Blindenmission, Sparkasse Bensheim (BLZ 509 500 68), Kto. 5050505, Kennwort „Südasien“

Unicef, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00), Kto. 300 1000, Kennwort „Erdbeben Asien“

Kindernothilfe, KD-Bank (BLZ 350 601 90), Kto. 45 45 40, Stichwort “Seebeben”

Malteser Hilfsdienst, Konto 120 120 120, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, Stichwort “Seebeben Asien”

Die Welle

Monday, December 27th, 2004

Wohl mehr als 25.000 Menschen hat die Welle das Leben gekostet. Ich gebe zu, dass es mir schwer fällt, das Ausmaß an Leid und Tod auch nur ansatzweise zu ermessen, das menschliche Verständnis reicht wohl nicht für diese Zahl. Ich denke an diejenigen, die Angehörige, Freunde und Bekannte verloren haben oder die kein Dach mehr über den Kopf haben.

Weihnachtliche Betrachtungen III

Monday, December 27th, 2004

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sissi, die Kaiserin Österreichs a.D., eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Romy Schneider hat? Anbei ein Bild des heimatlichen Weihnachtsbaums (der sich dreht, 30 Sek. belichtet). Als Petrus bin ich übrigens unbrauchbar.

weihnacht_kerzen.jpg

Weihnacht: der Tag danach oder Resümee

Monday, December 27th, 2004

Entgegen aller auch eigener Empfehlungen sitze ich zwischen Weihnachten und Silvester im Büro - natürlich allein. Alle anderen haben schlauerweise Urlaub genommen. Hätte ich auch, hatte aber keinen mehr. Weihnachten ist (wie immer schneller als man denkt) vorüber und hat so die eine oder andere längst bekannte Erkenntnis bestätigt, aber auch neue gebracht: a) Heringssalat paßt doch zu Würstchen, b) der heilige Abend eignet sich prima zum Ausschlafen, c) mit nicht allen Geschenken trifft man ins Schwarze, d) Vorfreude ist die schönste Freude, e) jeder Baum ist als Christbaum schön, f) Kirchen können ganz schön kalt sein, g) Spülmaschinen sind eine segensreiche Erfindung und h) mein Mann bleibt auch als Petrus immer zuerst Anwalt. Fazit: eigentlich keines.

Noch mehr Dinge

Thursday, December 23rd, 2004

Und weil ich heute hier so entspannt sitze und mich vor einem Vertrag drücke…


“Gottschalk ist ohnehin der Gute. Nun kehrt das Böse (Harald Schmidt, d.A.), zurück. Es wird lächeln.”

schreibt der Spiegel. Vielleicht ein wenig übertrieben, gerade so vor Weihnachten.

Außerdem hat der Nachbar (danz daheim) ein Kaninchen für mich geschlachtet. Ich fühle mich wie der verlorene Sohn. Zuletzt glaube ich, dass ich beim ersten Satz im Krippenspiel dieses Jahr


“Gestatten Sie, dass ich mir erst einmal vorstelle. Mein Name ist Petrus.”

ganz laut lachen muss. Ich spiele diese Rolle. Ich, ausgerechnet.

Diverses

Thursday, December 23rd, 2004

Die Weihnachtsplätzchenlage im Büro ist schon einen Tag vor Heiligabend dramatisch schlecht. Man weiß gar nicht mehr, wo man noch klauen soll. Die Spammer dagegen legen keine Weihnachtspause ein und nerven auch heute mit Penisverlängerungssonderangeboten. Ergebnis der Diskussion mit der Allerbesten von allen zum Brigitte-Hauptthema “Der Trend geht hin zu Ostmännern” (bekanntermaßen bin ich einer): Ossis können besser aportieren, Wessis haben dafür mehr Neurosen.

Freier Wille

Wednesday, December 22nd, 2004

Und wenn ich gerade beim Surfen bin… In diesem hochinteressanten Artikel auf Spiegel.de machen sich der Neurobiologe Gerhard Roth und der Moraltheologe Eberhard Schockenhoff Gedanken über den freien Willen des Menschen. Dabei scheint der Naturwissenschaftler die klar besseren Argumente (gegen den freien Willen) zu haben. Aber dann sagt der Theologe etwas, das ich ganz unglaublich spannend finde und das meine ganz private Ansicht zum freien Willen ausgesprochen gut wiedergibt:


Der Fehler beginnt doch damit, dass Sie ständig nur vom Gefühl der Freiheit sprechen. Sie müssten einmal fragen, wie die Wirklichkeit der Freiheit entsteht. Nämlich durch Selbsterziehung und die Erziehung von Eltern oder der Schule. Freiheit ist ein sittlicher Auftrag und keine empirische Eigenschaft. Sie steht jenseits naturwissenschaftlicher Methoden.

Lassen wir einfach mal das ganze Wortgeklingel weg. Der Mann sagt in der Sache, dass es schon sein kann, dass ich mich – in einer konkreten Situation – ganz getreu meiner Programmierung (meiner Gene, meiner Erziehung, meinen Erfahrungen nach) ziemlich deterministisch verhalte.

Aber: ich habe es in der Hand, mir auszusuchen, wie ich mich programmiere. Ich kann mich praktisch an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Beispiel: wenn ich ein gutes Buch über Verhandlungsleitung gelesen habe, werde ich möglicherweise eine Vertragsverhandlung deutlich besser führen können als ohne. In der Situation greife ich zwar auf vergangene Erfahrungen zurück. Aber ich hatte mich irgendwann eben mal entschieden, mich via Buch selbst zu programmieren.

Der Haken ist, dass ich jedenfalls diese Entscheidung habe frei treffen müssen. Aber ehrlich gesagt, und auch wenn das kein wirklich greifbares Argument ist: ich will nicht glauben, dass ich in einer Welt lebe, die mich dermaßen zur Reiz-Reaktions-Maschine macht, dass ich nicht einmal die Entscheidung über meine Lektüre frei treffen kann…

Übrigens: das passt in der Sache ganz hochinteressant zu dem einen Beitrag weiter unten besprochenen Artikel, in dem es darum geht, ganze Bevölkerungsschichten umzuprogrammieren.