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Die Primäre Tugend » 2004 » March

Archive for March, 2004

Digital Lifestyle

Tuesday, March 30th, 2004

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     Digitaler Lebensstil? Früher - als alles noch besser war - da durfte man Musikhören noch als kultischen Akt begreifen, der auch visuelle und haptische Elemente hatte. Heute ist es ein Klick.

Rentnerdemo

Monday, March 29th, 2004

     Mein Büro befindet sich in einer sehr angenehmen Gegend von München. Und weil das so ist, demonstrieren hier gern alle möglichen Demonstranten; von Kriegsgegnern und Öko-Bewegten bis zur Bauernlobby; ich verfolge das aufmerksam. Heute waren die Rentner dran, die gegen Sozialabbau und speziell natürlich Rentenkürzungen protestierten. Damit es so richtig weht tut und damit Aufmerksamkeit erzeugt, sind sie mit Polizeischutz und von Sanitätern verfolgt gleich auf dem Altstadtring gelaufen, das ist eine dreispurige Straße, auf der in der Zeit, in der die Rentner darauf liefen, keine Autos fahren konnten. Sonst - also in rentnerlosen Zeiten - fahren da sehr viele Autos.
     Weil es nun aber Rentner sehr gebrechlich und daher langsam sind, andererseits aber auch sehr zahlreich – was ja Teil des Problems ist – benötigte der Zug einen kompletten Vormittag, um sein Anliegen darzubringen. Der Unterhaltungswert war auch gering, da den Rentnerlungen bald die Luft ausging und daher die Trillerpfeifenpfiffe erlahmten. Bloß der Verkehr, der hatte eben lange das Nachsehen …

Jassin und die Bomber

Friday, March 26th, 2004

     Es ist interessanterweise der tendenziell linke Spiegel online, der im Zusammenhang mit der (zweifellos falschen und rechtswidrigen) Tötung des Scheichs Ahmed, des spirituellen Führers der Hamas, die weltweite Empörung ein wenig zurechtrückt.
     Es ist seltsam – um nicht zu sagen unsäglich – dass eine Art Endzeitstimmung aufkommt, wenn in einem (nochmal: untragbaren) Akt eine genauso untragbare Person getötet wird; es gleichzeitig aber schulterzuckend zur Kenntnis genommen wird, wenn mal wieder ein minderjähriger Bomber ein israelisches Kaffee in die Luft sprengt. Wo bitte bleiben denn da die Wertmaßstäbe? Die Bomber und Terroristen verteidigen keine legitimen Interessen der Palästinenser sondern wollen den kompletten Staat Israel von der Landkarte radieren.
     Gut und Böse, schwarz und weiß, diese Kategorien sind in der Welt selten klar verteilt. Und wenn sie irgendwo zu einem einheitlichen grau verschwimmen, dann im Nahostkonflikt.

Kopflos, Konzeptlos, Vaterlandslos, schweres Los

Tuesday, March 23rd, 2004

     Was für Tage wir derzeit erleben dürfen, können und müssen. Da nennt der Kanzler die Auslagerer und Job-Verschieber der deutschen Wirtschaft unpatriotisch und Herr Benneter legt noch einen drauf und bezeichnet sie als vaterlandslose Gesellen.
     Das ist insofern ganz interessant, als es ja gerade die SPDler waren, die von den Eliten des Kaiserreiches wegen ihrer internationalen Ausrichtung (wir erinnern uns: „… die Internationale erkämpft das Menschenrecht“ und ähnliches Gedudel) so bezeichnet wurden. Nun also wirft eine neo-nationalistische (und damit, entschuldigung, deutlich rückwärtsgewandte, also konservativ im schlechten Sinn ausgerichtete) SPD den international – wer mag darf hier auch „global“ oder „globalisiert“ sagen – agierenden Unternehmen vor, dass sie auf wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen über-national reagieren. Aber das sind die Märkte, Kaptial- und Warenflüsse eben: global. Und das wollte ja auch die Politik, nicht umsonst bekennen sich ja die EU-Verträge zum Binnenmarkt und erklärt die EU-Politik auf dem Papier (und nur da!) auch ständig, dass es toll wäre, Markte und Wirtschaftssysteme etwa für die Dritte Welt zu öffnen. Nun ist die EU nur ein Teil der Welt, aber die grundsätzliche Einsicht in Notwendigkeiten spricht eben auch aus solchen Werken.
     Als Fazit darf man wohl sagen: Ein Fall von a) widersprüchlichem Verhalten und b) selbst dran schuld.

Einer statt aller

Wednesday, March 17th, 2004

      Altkanzler Schmidt – der letzte ernstzunehmende Kanzler dieser Republik – schwenkt auf, nun, meine Meinung ein und äußert sich zum Sachverstand des aussichtsreichsten Bundespräsidentenkandidaten Köhler in der Weise, dass er, grob gesprochen, mehr auf dem Kasten habe, als alle anderen Politiker zusammen. Recht hat er, auch wenn es Köhler als Präsident, der ja nichts zu sagen hat, wenig nutzt.
      Derweil ereifert sich die CSU nach wie vor über Köhlers Aussage der simplen Wahrheit, dass Frau Merkel Kanzlerkandidatin werden wird. Zwar sieht man bei der CSU immer noch nicht ein, dass Stoiber im Osten und für Frauen nicht wählbar ist; und sicher spekulieren auch in der CDU einige verirrte Seelen immer noch auf Koch, aber vermutlich müssen sich selbst Hinterbänkler und Parteistrategen ab und an den Realitäten stellen. Hoffe ich.

Steuerleute steuern Steuern

Monday, March 15th, 2004

Die Kieler Landesregierung (Kiel ist die Hauptstadt von Schleswig-Holstein, also einem ausgewachsenen Bundesland) mit Heide Simonis an der Spitze will also diese Woche eine eigenes Steuerkonzept für den Bund vorlegen. Das Werk wird inhaltlich sozialdemokratisch, mich interessiert aber vor allem die Darreichung durch ein Bundesland. Warum eigentlich legt nicht jeder Landkreis ein eigenes Konzept vor, jede Gemeinde? Oder warum nicht jeder Bürger? Wir hätten dann 80 Millionen Konzepte, aus denen wir per Los den Sieger bestimmen könnten. Eigentlich kann es ja nur besser werden, als es derzeit ist.

Falscher Ort für Köhler

Monday, March 8th, 2004

      Da haben wir nun einen Kandidaten für ein politisches Amt, der wirtschaftlichen Sachverstand und Ãœberparteilichkeit mitbringt, der international akzeptiert und gleichzeitig politisch nicht festgefahren ist, und der sich in international ausgerichteten Organisationen auskennt. Und wohin soll der gesetzt werden? Auf das Amt des Bundespräsidenten. Da, wo er keinen Schaden anrichten kann, mangels realer Macht aber eben auch wenig zum Guten wenden. Warum wird so jemand nicht Wirtschafts- oder Finanzminister?

Size matters

Saturday, March 6th, 2004

     Also entweder haben die sich vertan oder der „Grande Latte“ aus dem San Francisco Coffee Company Shop um die Ecke wird immer kleiner… Sauerei. Grundnahrungsmittel sollten wirklich preisgebunden sein.
     Ebenso wichtig: Nichts ist so geil wie Crystal Method am Samstag.

Am Ende

Friday, March 5th, 2004

      Nun bin ich ja sicher kein Freund der Bildzeitung, aber was der Kanzler und sein Sprecher Bela Anda da machen, das ist unsäglich. Da wird dem Blatt einseitiger Kampagnenjournalismus vorgeworfen und man schneidet es, wo man nur kann. Plötzlich sind da keine Sitzplätze mehr in der Kanzlermaschine frei und die Interviews werden auch gestrichen. Gut, dass man dagegen protestiert.
      Eine Regierung, die sich so kleinlich wie die Schrödersche zeigt – ich sage nur: Haarfarbe – und gleichzeitig geradezu nach Fettnäpchen sucht, in die man stolpern kann, die hat es schlicht verdient, dass sie schlechte Presse hat. Dann mit de facto Ausschluss eines bedeutenden Meinungsmachers, ob man diesen nun mag oder nicht, zu reagieren, negiert die Pressefreiheit. Und die steht im Grundgesetz. Aber wir haben eben Machtmenschen an der Regierung, und keine Politiker.

      Um dann aber gleich mal nachzulegen und keine falschen Eindrücke aufkommen zu lassen: Falls die CDU den in Spendenskandale verwickelten, strippenziehenden Koch, den ich persönlich für untragbar halte, als Kanzlerkandidaten aufstellt, gelobe ich hiermit feierlich, der nächsten Bundestagswahl fernzubleiben. Die derzeitige Regierung wähle ich nicht und das bürgerliche Lager fällt dann ja wohl auch aus. Koch als Kanzler – das dürfte den derzeitigen Zustand noch verschlimmern, auch wenn das unvorstellbar scheint.

      Und weil wir gerade beim Rundumschlag sind: von einer Frau, die sich bei Protestaktionen von Postlern in der Nähe ihres Hauses über die Lärmbelästigung beklagt, sollte sich der Kanzler scheiden lassen. Schnell. Ganz, ganz schnell.

     PS: habe ich nicht mal gelesen, Frau Schröder-Köpf soll mal als politische Journalistin gearbeitet haben? War das vielleicht ein früheres Leben? Sehr viel früher?

Schokolade

Wednesday, March 3rd, 2004

     Was mir neu war, ich aber heute beim Frühstücksfernsehen erfahren durfte, ist, dass auch für Katholiken während der Fastenzeit Schokolade erlaubt ist. Bemerkenswert ist das ja insofern, als der Katholizismus anderweitig doch recht streng mit jeglicher Form von Sinnesfreuden umgeht. Wie immer hat die Geschichte einen Hintergrund.
     Im 16. Jahrhundert kamen irgendwelche Conquistadores aus Südamerika zu Papst Pius VI. (oder so, es kann auch V oder VIII gewesen sein; XII war m.E. aber deutlich später) und brachten ihm Schokolade dar; damals noch ein Getränk ohne Zucker und ziemlich bitter. Der Papst kostete das Gebräu und fand es so abscheulich, dass er meinte, er könne beim besten Willen keine Sünde darin erkennen, das auch während der Fastenzeit zu sich zu nehmen.
     Interessant ist die Philosophie dahinter: Du darfst, es taugt ja doch nichts.