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Die Primäre Tugend » 2003 » November

Archive for November, 2003

Weißes Informationsrauschen – der Wahnwitz eines Blogs

Sunday, November 30th, 2003

Gelegentlich reflektieren auch Blogger über das, was sie tun. Etwa anlässlich eines Tees (Schottischer Frühstücks Capslock Tee) beim weltberühmten und immer lehrreichen Herrn Müller. Dabei erkennt man sehr schnell das Hauptübel der Blogs und der dazugehörigen Szene: die Anwesenheit vieler Worte bei gleichzeitiger Abwesenheit jeglicher Botschaft.
     Sagen tun wir alle vieles, zu sagen haben wir dagegen wenig. Die meisten Blogs bestehen denn auch aus Wiedergekäuten und Recycelten, wobei dies im Allgemeinen auch noch Inhalte betrifft, die man anderswo a) früher, b) ausführlicher und c) besser lesen kann. Eigentlich besteht nur wenig Bedarf daran, die Dinge, die erst als DPA-Meldung das Licht der Welt erblicken und dann von Spiegel, Focus und Stern ans Webvolk gegeben werden, nochmals auf einer dritten Verwertungsstufe zur Kenntnis zu nehmen.
     Damit ein Blog – oder auch jede andere funktional vergleichbare Seite – sich rechtfertigt, muss also etwa dazugetan werden. Gerade daran fehlt es aber meist. Denn „Dazutun“ meint mehr, als eine pauschale Bewertung nach dem „finde ich toll / finde ich erbrechlich“-Schema. Gefragt ist vielmehr das Anbringen weiterer Fakten und Facetten des tatsächlichen Geschehens – was meist mangels näherer Kenntnis etwa der Vorgänge im Irak nicht möglich sein dürfte – oder eine echte Reflexion. Letztere fällt oft schwer oder gar aus, meist schon mangels Geist auf der „Tun“-Ebene beim Schreiber; oft auch mangels schreiberischen Talents des Verfassers auf der „Verstehen“-Ebene beim Rezipienten. Das vorliegende Blog ist da übrigens keineswegs eine Ausnahme, eher schon ein lehrreiches Beispiel.
     Wohin führt uns das? Letztlich wohl zu den Zuständen, die ja schon Stanislaw Lem ausgesprochen unterhaltsam beschrieb: zu einer wegen Informationsverschmutzung pulsierenden Gesellschaft. Das „Pulsieren“ meinte er dabei wohl im übertragenen Sinne; etwa so, wie man es beobachten kann, wenn die öffentliche Meinung, was immer das genau sein mag, nur deswegen umschwingt, weil Daten und Fakten, die eigentlich immer schon „bekannt“ waren plötzlich auch an die wahrnehmbare „Oberfläche“ der allgemeinen Wahrnehmung gelangen.

Weihnachten etc.

Saturday, November 29th, 2003

Heute ist wieder ein Tag, der von vielfältigen Einsichten in Dinge geprägt ist, von denen man manche wissen wollte, manche aber auch nicht; obwohl man auf übermäßig lange und verschachtelte Sätze in Zukunft doch verzichten wollte, und vor allem auf solche Aussagen, bei denen die erste Hälfte nichts mit der zweiten zu tun hat. Da hilft auch ein Semikolon nicht wirklich weiter.
     Zunächst: Weihnachten ist grässlich. Nicht nur wegen des Wetters, der Vernichtung von Volksvermögen durch unbrauchbare Geschenke und der unsäglichen Weihnachtsmuffins bei der San Francisco Coffee Company am Odeonsplatz, sondern vor allem, wegen der Werbung im Kinderprogramm. Das verhält sich nämlich so: bekanntermaßen ist Zeit der letzte Luxus dieser Welt. Also gönne ich mir den regelmäßig am Samstag Vormittag und genieße vom Bett aus Comics bei RTL oder SAT1 oder irgend so was ähnlichem. Denn da kommt Charly Brown. Und Werbung. Zum Beispiel für Puppenbabies, die “echt” pinkeln können oder rülpsen; für kleine doofe Zicken, die mal große doofe Zicken werden wollen. Oder - ganz schrecklich - für He-Man und die Masters of the Universe. Die Figuren gibt es noch, und dabei war ich sicher, die 80er wären endlich vorbei, tot und begraben, wie sich das gehört.
     Weiterhin: ich bin ein Mensch mit Hang zur Polychronalität. Ãœber die Substantivierung bin ich mir nicht ganz sicher, aber so ungefähr sollte es stimmen. Wer nicht weiß, was das ist, der kann einfach mal Levine: Eine Landkarte der Zeit lesen. Sehr aufschlussreich. Nur soviel: wir Polychronauten haben einen tendenziell eher unaufgeräumten Schreibtisch, weil wir alles gleichzeitig machen. Ein schön aufgeräumter und gebildeter Ausdruck für “Chaos” also.
     Zuletzt: Der IE hat einen Bug. Genaugenommen hat er sicher tausende, aber immerhin einen, der mich ganz besonders ärgert. Manchmal gibt es einfach Grafikfehler; bestimmte per Skript aufgerufene Elemente werden einfach nicht dargestellt. Wer das betrachten will, der möge einfach mal einen Kommentar zu einem Eintrag schreiben und das Kommentarfenster mal genau betrachten. Wenn es beim erstenmal nicht - nämlich doch - funktioniert: einfach noch mal öffnen. Viel Spaß.

Systemwechsel

Friday, November 28th, 2003

Ein Systemwechsel kann ja viele Implikationen haben. Hinterher kann vieles besser laufen (DDR 1989), schlechter (das Währungssystem Argentiniens) oder auch gar nicht mehr (wie etwa bei mir, nachdem ich 1995 vom Falcon 030 auf PC umgestiegen bin). Das Blog jedenfalls läuft nun nicht mehr unter Blogger, sondern – ganz schick – mit Movable Type. Nebenbei ist auch die Domain und der ganze Technikkram umgezogen, weg von Strato, wo die Performance subjektiv zu den Spitzenzeiten doch merklich einbrach, hin zu Neue Medien Münnich, wo hoffentlich alles viel, viel besser läuft.
     Für alle, die sich die Mühe gemacht haben, das Blog zu verlinken, heißt das leider, die Links updaten zu müssen. Der Ordner stimmt nach wie vor, aber sinnigerweise startet das Blog jetzt mit der index.html. Das ist ja nochvollziehbar; der verschwurbelte alte Zustand war schlicht meiner übergroßen Experimentierfreude geschuldet.
     Ansonsten bin ich noch nicht recht fertig mit dem Updaten, Ãœbernehmen, Einrichten und so weiter, das System ist doch recht komplex. Entschuldigung daher für irgendwelche Umständlichkeiten.

Google Toolbar

Tuesday, November 25th, 2003

Also vermutlich kannte ja bisher schon jeder ausser mir die neue Funktion der (im übrigen aus Datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten bedenklichen) Google Toolbar: “Blog this”. Da kann man direkt aus einer Seite einen fertig formatierten Link in Blogger basteln, so per Tastendruck. Und wenn man die Cookies richtig gesetzt hat, dann wird auch direkt in das richtige Blog eingeloggt. Das ist ebenso faszinierend wie bequem, ein klein wenig aber auch bedenklich. Die Verknüpfung meiner Daten und Gewohnheiten erreicht so doch irgendwo eine neue Qualität. Aber ich trinke auch zu viel Kaffee, esse zu viel Schokolade und arbeite zu lang. Eine Gefahrenquelle mehr also. Aber auch ein Spass.

Mangelerscheinungen

Thursday, November 20th, 2003

Die letzten Tage waren doch ein wenig anstrengend und ich konnte wieder lernen, dass man nie auslernt. Immer, wenn man meint, man wüsste alles, nicht könne einen mehr schrecken, dann kommt irgendwas Neues daher. Und das ist auch gut so, heißt es doch, dass, wer nur auf ausgetretenen Pfaden wandere, keine eigenen Spuren hinterließe. Das stimmt zweifellos. Fall noch jemand nach wenig beachteten und doch überaus praxisrelevanten Themen für Doktorarbeiten o.ä. sucht, ich hätte da ein paar. Wie wäre es denn etwa mit: „Vergleichende Untersuchung über das Verhältnis von Abschlusserklärung und Unterwerfung im Wettbewerbsrecht“. Das macht doch an, oder?