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Die Primäre Tugend » 2003 » September

Archive for September, 2003

Die Mühen der Ebene

Monday, September 29th, 2003

Neun Begriffe sind noch zu schreiben, vier zu überarbeiten, dann steht der Rohtext des Buches. Nach insgesamt 30 bearbeiteten Stichwörtern stellen sich aber gewisse Ermüdungserscheinungen ein. Leider ist der Zeitplan eng. Bis Mittwoch muss die Rohfassung stehen, sonst fallen die Flitterwochen ins Wasser und mein Weib lässt sich noch von der Hochzeit scheiden. Recht hätte sie ja. Andere Leute begreifen ihr Hochzeitsfest als Projekt, das mindestens dreijährige Planung und die Einbindung eines Mitarbeiterstabes etwa in der Größe des beim Manhattan-Projekt verwendeten erfordert. Hier läuft das so nebenbei. Hoffentlich taugt der Schokokuchen. Zumindest die Apfelsuppe mit Linsen und Putenstreifen haben wir schon probiert, seeehr lecker. Wo wir gerade übers Essen reden: das aktuelle Stichwort ist „Cookies“, irgendwie auch passend.

Oktoberfest Teil II – The Revenge

Sunday, September 28th, 2003

In meinem dritten Jahr in München werde ich vielleicht doch noch zum Fan der Wies’n. Eigentlich ist es ganz schick, am Sonntag Mittag, bevor man auf die Arbeit geht, noch ein wenig zu achterbahnen, autozuscootern, sich von Dingern ohne Namen rumschleudern zu lassen und zum Ende noch ein Hend’l samt Maß (für Preußen: ein Literkrug) Alkoholfreies zu nehmen. Wenn ich dann so vor dem Festzelt sitze und den riesigen, als Wahrzeichen sich drehenden Paulaner-Pappmaché-Krug in 20 Meter Höhe sehe, dann frage ich mich, wie das auf Besucher wirken muss, in denen man Alkohol nicht offen auf der Straße tragen darf, geschweige denn trinken. Also Araber oder Leute aus Georgia und Alabama.

Außerdem sind gestern noch vier Begriffe für das Buch gefallen, jetzt also nur noch 14 zu schreiben. Wenn ich so weitermache, kriege ich das Ding vor der Hochzeit noch fertig und habe keine Ausrede, mich vor dem Heiraten zu drücken…

Oktoberfest und Autorenschaft

Saturday, September 27th, 2003

Gestern hat der weltberühmte Herr Müller mich doch – nachdem ich bereits beim kleinen Chinesen im Tal ein leckeres Abendessen anlässlich der erfolgreichen Verhandlung eines Vertrages eingenommen hatte – mich doch tatsächlich zum Besuch des Münchner Oktoberfestes überredet. Die meisten wissen sicher, wovon ich spreche. Das ist diese bajuwarische Festlichkeit, bei der Zehntausende Leute im Bierzelt Hendl essen und aus Literkrügen Bier saufen. Garniert wird das Ganze mit Knutschereien (gut) zwischen wildfremden, meist anderweitig verheiraten Menschen (okay), jede Menge Bierleichen, die im eigenen Erbrochenen liegen (ekelhaft) und einigen saftigen Schlägereien (abstoßend). Mir war allerdings deutlich weniger bewusst, dass das Fest auch aus ungefähr einer Million Fressbuden (Schokoladenäpfel!) und Fahrgeschäften besteht. Hit dabei ist eine Achterbahn, auf der man nicht oben drauf sitzt, sondern unten dranhängt. Da haben wir uns rein begeben. Irgendwie sieht das von außen nicht so schlimm aus, aber wenn das Ding dich dann auf 15 Meter hochzieht, du einfach unten dran hängst und runterfällst… das ist schon nicht schlecht. Nebenbei wird man gefallen, geschüttelt, hochgezogen, gestaucht, gequetscht, gekreiselt und gerührt. Anschließend ist dir dann schlecht. Aber eben für weniger Geld als wenn du dir die Ãœbelkeit im Bierzelt holst.

Kurze Zeit später hatte der Herr Müller die Idee, gleich die nächste Achterbahn zu fahren, die Wilde Maus. Sieht nicht gefährlich aus. Ist es aber. Ich habe – das darf ich wohl sagen – dem Tod ins Auge gesehen. Deshalb fand ich den Vorschlag auch nicht schlecht, ganz erdverbunden den Autoscooter ein wenig zu quälen. Was ich nicht wissen konnte ist, dass der Herr Müller unter „ein wenig fahren“ zehn Runden am Stück bei unkontrolliertester Fahrweise unter Einsatz des vollen Körpergesichts versteht…

Jedenfalls schreibe ich gerade mal wieder am Buch, werde aber morgen mit dem besten aller Weiber nebst Schwiegermutter dem Fest einen weiteren Besuch abstatten, der Trend geht ja hin zum Zweitschock.

Sweet smell of… success

Friday, September 19th, 2003

Gewinnen macht Spaß. Gewinnen vor Gericht noch mehr. Gewinnen vor Gericht, wenn der Fall wirklich wichtig ist und es noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung zum Thema gibt, ist richtig schön und für die Stimmung besser als jeder Wellness-Urlaub. So gesehen war der Tag in Frankfurt heute eher erholsam. Vier Stunden Anreise (schlafend), ein wirklich angenehmes Rechtsgespräch mit einem wirklich fähigen Richter, ermunternde Worte, eine Pizza, vier Stunden Abreise (schlafend). Und eben ein gewonnener Prozess. Das Thema ist auch gut für einen Fachartikel, sehen wir mal…

Trauer und Jubel in Cancun

Monday, September 15th, 2003

Jetzt ist also die WTO-Runde in Cancun zuende gegangen, und zwar so ganz ohne jedes greifbare Ergebnis. Das ist weniger als nichts. Da wissen selbst die Globalisierungsgegner nicht, ob sie sich freuen sollen oder besser trauern: sie tun halt vorsichtshalber beides. Vielleicht dämmert ja der schlaueren Hälfte, das da gerade etwas wirklich schreckliches passiert ist. Dass wir weder freien Handel bekommen, noch die Agrarsubventionen endlich fallen. Zur weniger schlauen Hälfte sind im übrigen nicht nur die Leute auf der Straße, sondern offenbar auch ein Großteil der Politiker aus den Verhandlungssälen zu rechnen.

Pole Position

Sunday, September 14th, 2003

Was mich schon ziemlich nervt: irgendeine komische Pole-Position von so ‘nem Rennfahren (Schuhmann? Schuhbinder?) nimmt mehr Medien-”platz” ein, als etwa die WTO-Verhandlungen, bei denen es um dreistellige Milliardenbeträge an Subventionen bzw. deren Abbau und noch ein paar andere wichtige Dinge geht. Nichts gegen Autorennen, auch wenn es doof ist, immer im Kreis zu fahren und nie anzukommen. Aber es geht ja noch nicht einmal um das Rennen, sondern um die Startaufstellung dazu. Wir haben ein seltsam verzerrtes Bild von der Wirklichkeit und der Wichtigkeit der Dinge. Wobei das auch nicht stimmt, denn “Wichtigkeit” ist keine natürliche, sondern eine künstliche Kategorie. Wie wichtig ein Ding ist, bestimmt unser Bewusstein.

Google und Krachleder

Saturday, September 13th, 2003

Da schau her. Google ist unten und deshalb gibt es weder Suche noch Pageranking. Das Leben eines Autors ist aber wirklich schwer, wenn man nicht die Informationen findet, die man sucht. Und natürlich hat man keine Chance zu finden – eigentlich nicht einmal zu suchen – ohne, nun, Suchmaschine. Wobei Google ja eher eine Findmaschine ist. Aber eben tot. Jetzt jedenfalls. Wenn mir jemand mal vor ein paar Jahren gesagt hätte, wie wichtig eine blöde Internetseite mal für mein berufliches und irgendwo ja auch privates Leben sein wird. Eigentlich ja auch nicht richtig wichtig, bloß eben… hilfreich, jawohl! Ebenfalls ziemlich peinlich: jetzt bin ich schon drei Jahre in Bayern und habe immer noch keine Tracht, mehr oder weniger als einziger auf der Party, von der ich gerade mal fünf Minuten Auszeit nehme. Das sieht dann so aus: „Sagen Sie mal, auch welcher Gegend Bayerns kommt denn Ihre Tracht?“ Ich: „Aus Preußen!“

Bücher schreiben und Weltzweifel

Friday, September 12th, 2003

Das Schreiben eines Buches ist immer wieder ein Erleuchtungserlebnis, jedenfalls, wenn das geplante Werk Fachliteratur darstellt. Es mag für Belletristik ähnlich sein, ich kann das allerdings nicht beurteilen.
Das spezifische Problem beim Schreiben von Fachbüchern, gerade wenn sie sich auch an interessierte Laien wenden, ist häufig, hochkomplexe Dinge ganz kurz – aber nicht verkürzt! – und einfach zu erklären. Wenn man dann verschiedene Argumentationsmuster z.B. der Rechtsprechung durchdenkt zeigt sich, dass eben jene die Sache in der Entscheidung nicht richtig beurteilte. Das merkt man aber bei der Lektüre des Urteils nicht gleich, weil es vor lauter Begriffen und Paragraphen und Zitaten das wichtigste verhüllt: es ist falsch