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Die Primäre Tugend » Stammtischphilosophie

Archive for the ‘Stammtischphilosophie’ Category

Opel und wer kommt dann?

Wednesday, November 19th, 2008

So, nun überlegt die Kanzlerin also eine Milliarden-Bürgschaft auch für OPEL. Obama prescht da mit vor und verspricht General Motors zu retten. Obama nehme ich aber noch in Schutz, der ist neu und sorgt für gutes Wetter.

Im Grunde ja eine heroische Tat, marktwirtschaftlich aber eine Katastrophe. Natürlich stehen bei Opel tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel, was schlimm genug ist. Aber rechtfertigt dies das Einschreiten des Staates auf dem Rücken der Bürger? Weiter wundert mich, dass diese Staatsbürgschaften so willkommen sind, wird dem Bürger doch seit Jahren erzählt, der Staat sei im Grunde bankrott. Wer als Privatperson für einen Dritten eine Bürgschaft abgeben möchte, wird auf Herz und Nieren geprüft und nur bei äusserst soliden finanziellen Verhältnissen als potentieller Bürge überhaupt ins Bankhaus gelassen. Auf eine Staatsbürgschaft würde ich daher keine einzigen Cent geben. Glaubwürdig wird das Ganze nur, weil man auf den kleinen Steuerzahler hofft, der letztlich für diese Bürgschaft – würde sie denn gezogen – einstehen muss. „Den Bürgen musst Du würgen“, so ein alter Juristenspruch. Gewürgt wird eben am Ende der Bürger, der aufgrund der übernommenen Verpflichtungen des Staates keinerlei Entlastungen in steuerlicher oder sonstiger Hinsicht erfahren wird. Eine Bürgschaft für eingezahlte Rentenbeiträge wäre sicherlich auch einmal eine Überlegung wert, bevor man einzelnen Firmen hilft, sonst werden wir am Ende ein Volk von Hartz IV-Empfängern und noch bankrotter (bankrott, bankrotter, am bankrottesten?) sein, als wir es ohnehin schon sind. Aber vielleicht hilft uns ja dann Herr Obama oder seine Nachfolger.

Es ist allemal verwerflich, schlechtes Management und Misswirtschaft auf dem Rücken der Bürger auszutragen, fraglich ist, ob die Regierung überhaupt einen Auftrag dafür hat, sich derart in die Marktwirtschaft einzumischen. Wer sich mit seinem Haus übernimmt, muss im Zweifel verkaufen, Privatinsolvenz anmelden und seine Finanzen über mehrere Jahre offenlegen. Opel will Geld, aber keinen staatlichen Einfluss. Im Rahmen einer Investmententscheidung könnte und würde sich der Bürger überlegen, ob er zwar eine Bürgschaft abgibt, dafür aber Anteile am Unternehmen erhält. Wer nur die Hand aufhält, aber die Bedingungen hierfür nicht will oder akzeptieren kann, sollte nicht nach Hilfe schreien.

Ich werde mir jetzt mal überlegen, ob ich mir nicht ein Eigenheim zulegen sollte. Meiner Bank werde ich mitteilen, dass sie sich wegen der Sicherungen an die Regierung in Berlin („Liebe Frau Merkel…“) wenden soll, meinen Super-Bürgen. Dann kann ich endlich mal meine Familie, die in solchen Fällen immer herhalten muss, entlasten. Danke, lieber Staat.

Des einen Leid, des anderen Freud…

Friday, May 13th, 2005

Die USA sorgt sich, dass durch die Kriege in Afghanistan und im Irak Manpower und Gerät zu sehr beansprucht wurden. Die Männer seinen müde und erschöpft (laut den Italienern ja auch einer der Gründe, warum ein italienischer Spion bei der Befreiung der italienischen Journalistin Sgrena durch einen Amerikaner getötet wurde, neben der Unerfahrenheit, der Überforderung etc.). Man befürchtet nun im Pentagon, dass künftige Kriege (genau so wurde ein Sprecher des Pentagon zitiert!) nicht mehr mit der Geschwindigkeit und Präzision geführt werden könnten, wie bisher. Bush braucht also dringend neue Krieger. Umso bitterlicher für Bush, dass einer Untersuchung zufolge im vergangenen Jahr 46% weniger Rekruten angeworben werden konnten, als noch im Jahr 2003. So ein Pech aber auch. Da bekommt der in längst vergangenen Tagen geprägte Spruch „Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ doch eine ganz neue Bedeutung…

Ratzinger oder lang lebe der Papst!

Wednesday, April 20th, 2005

Ach richtig, so lange leben soll er ja wohl gar nicht - Benedict XVI, der Ãœbergangspapst. Warum eigentlich? Die Wahl Ratzingers ist logisch, nicht konsequent - brauchte sie auch nicht zu sein -, wahrscheinlich sogar weise. Josef Ratzinger ist zweifelsfrei ein kluger Kopf. Durch seine Wahl haben die Kardinäle nun dem aufgebauten Druck und den Erwartungen an die Kirche, die von jedem (vermeintlich) Befähigten mit dem Schrei nach “zwingende Reformen” gestellt wurden, eine Absage erteilt. Die Kirche läßt sich eben nicht unter Druck setzen. Vielleicht sehen die Kirchenführer auch nicht das Zölibat, die Frauenfrage und Kondome als DIE Probleme der Kirche an, als vielmehr eigene organisatorische Fragen oder die Auseinandersetzung mit anderen Religionen, z.B. mit dem Islam.
Reformen sind gut, wenn sie das Ergebnis einer langen und ausgereiften Diskussion sind. Das gilt im Besonderen für die Kirche, die nicht Reformen mit Reformen refomieren will (wie die Politik), wenn sich eine Reform als deformiert herausstellt, sondern Entscheidungen meist für viele, viele Jahre, wenn nicht Jahrhunderte trifft. Kontinuität und Bedacht, Zurückhaltung vor Aktionismus sind Merkmale der Kirche, mit der diese es geschafft hat, 1 Milliarde Menschen dieser Erde zu vereinen und zwei Jahrtausende zu überdauern. Natürlich soll und wird es auch Reformen geben, aber dies ganz behutsam, um auch den Gläubigen nicht vor den Kopf zu stossen, die Reformen für nicht ganz so nötig halten, wie diejenigen, die diese laut und öffentlich fordern - vielleicht war das das Zeichen, welches mit der jetzigen Wahl gesetzt werden sollte. Und wer weiß, ich traue Benedict XVI vieles zu, insbesondere viele positive Überraschungen.

Ratzinger wird Benedikt

Wednesday, April 20th, 2005

Kardinal Ratzinger hat also das Rennen gemacht. Mich – als Außenstehenden – hat das zwar ein wenig überrascht, aber spontan eigentlich auch gefreut. Immerhin: ein Landsmann, wenn auch ein internationalisierter. Sicher aus Atheistensicht kein Tag, um ihn im Kalender anzumerken, aber immerhin, ein kleines Highlight. Da hat der heilige Geist wohl eine Weißwurst mit Brezn gegessen, als er den ausspähte.

Interessant sind die Reaktionen im Restland. Statt sich ein klein wenig (mit) zu freuen wird die Papstwahl (natürlich, ich hätte es wissen müssen!) als Grund zur Klage umgedeutet. Dabei meine ich gar nicht die üblichen Verdächtigen und Renegaten, die teilweise tatsächlich das eine oder andere Tiefkühlhähnchen mit Rom zu rupfen haben, Hans Küng, „Wir sind Kirche“ und so weiter.

Mir geht es vielmehr um die Reaktion der ganz normalen Leute auf der Straße. Heute im Morgenmagazin (super beim Zähneputzen) hat sich praktisch jeder von der ARD interviewte Passant beschwert. Wie konservativ der Ratzinger sei, dass man einen Reformer hätte wählen müssen, einen, der etwas an Zölibat / Schwangerenkonfliktberatung / Frauenstellungen (in der Kirche ;-) ändern würde. Das ging so weit, dass den Kardinälen (über hundert, kennen die Kirche wohl ganz gut) Unfähigkeit unterstellt wurde.

Ein wenig anders ist das vielleicht hier in Bayern, wo der „Ratzi“ vor allem ein im kollektiven Bewusstsein verankerter „guter Onkel“ ist („ich habe mit dem Papst schon Stachelbeerkuchen gegessen!“)

Letztlich wird man sehen müssen, was Ex-Kardinal Ratzinger als Benedikt XVI so alles anstellen wird. Ich glaube ohnehin an den Roman-Herzog-Effekt, dass er also in der Lage sein wird, einen – in seiner bisherigen Funktion ja auch notwendigen! – Konservativismus in seinem neuen Amt in ein umfassenderes und integratives Verständnis auch für andere Positionen und Sichtweisen zu wandeln.

PS: Ein sehr schöner Artikel als Fortsetzung des Themas ist zwar beim SPON erschienen, wird aber dennoch in der Flut der Neuigkeiten untergehen. Da macht sich jemand Gedanken darüber, warum einer wie Ratzinger zu seinen Werten steht und warum so jemand im Zeitalter der Beliebigkeit als Fundamentalist wahrgenommen werden muss:


Sie wollen sie (Kirche und Glauben, d.A.) so trivial wie den Supermarkt an der Ecke, in den jeder latschen kann. So trivial wie sie selber sind. Deshalb reden sie, wenn sie vom Glauben reden, am liebsten von Priesterinnen, Kondomen, Kommunion für alle. Sie möchten nicht über die zehn Gebote reden, den sonntäglichen Kirchgang, die Sünde und die Beichte, den Rosenkranz, und wenn, dann nur mit anzüglichem Spott. Sie möchten das Angebot, das sie ausschlagen, gerne ohne jeden Wert. In seiner Predigt zu Beginn des Konklaves hat Joseph Ratzinger gegen den Relativismus der Moderne Stellung genommen. Es war so etwas wie seine Regierungserklärung.

Kants bestirnter Himmel

Tuesday, March 1st, 2005


Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.

Meint Immanuel Kant. Recht hat er: mir geht es ähnlich. Aber während ich beim bestirnten Himmel immerhin noch eine ganz brauchbare Theorie habe woher er kommen könnte, ist das beim moralischen Gesetz nicht der Fall. Und auch Kant hat diese Erklärung nicht. Insbesondere sein kategorischer Imperativ:


Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

gibt zwar einen Maßstab für das Handeln nachdem man dessen Richtigkeit (eben vom subjektiven, kleinen auf einen objektiven, großen Zusammenhang übertragen) verstanden hat. Er sagt uns – oder jedenfalls mir – aber nicht, nach welchen Maßstäben man eben diese Beurteilung findet.

kant.jpg

Das Graffiti befindet sich übrigens hier in München unter der Isarbrücke, über die der Mittlere Ring führt. Vielen Dank dafür an den (mir) unbekannten Sprayer!