Jerusalem, 11. Jh.
Monday, May 3rd, 2004“Would you mind awfully if we hack you to pieces? Just for the press back home!”
E. Izzard zum Thema “Kreuzzüge”. Muss einfach mal gefragt werden dürfen.
“Would you mind awfully if we hack you to pieces? Just for the press back home!”
E. Izzard zum Thema “Kreuzzüge”. Muss einfach mal gefragt werden dürfen.
Ein wenig schade finde ich es schon, dass der Asteroidenrechner so völlig ohne jede Gewährleistung kommt: “Earth Impact Effects Program Copyright 2004, Robert Marcus, H.J. Melosh, and G.S. Collins. These results come with ABSOLUTELY NO WARRANTY”
Wenn es nicht stimmt, dass ich den Feuerball sehen kann, will ich wenigstens jemanden verklagen.
Dank an das rtfm für diesen ebenso schönen wie lehrreichen Link.

Hier frage ich mich ernsthaft zwei Dinge:
a) warum läßt man die Tiere dafür Werbung machen, gegessen zu werden?
b) haben die Tiere eigentlich ihre Einwilligung zur Nutzung ihrer Bilder für Werbezwecke gegeben?
(München, S-Bahnbrücke nähe Schlachthof)
Wen Spammails nerven und wer dafür einen Filter im Einsatz hat, den dürfte folgende Berechnung deprimieren: Es gibt 600.426.974.379.824.381.952 Arten, “Viagra” zu schreiben. Und damit genausoviele Wege, den Spamfilter auszutricksen. Keine Chance, denn wir reden hier über Trillionen. Wenn man diese Trillionen übereinanderlegt, dann reichen sie zweieinhalb mal um das Universum herum, wenn ein Mensch diese Zahl abzählt und pro Sekunde eins weiterzählt, ist er noch zum übernächsten jüngstem Gericht beschäftigt.

Nur wo Einöde draufsteht, ist auch Einöde drin. Gilt auch im Plural.
Vielfältig wurde in den letzten Tagen ja das Thema des Handels mit Emissionsrechten diskutiert. Dabei geht es darum, dass man als Industriebetrieb praktisch ein „Emissionsguthaben“ hat, das man, wenn man es nicht selbst ausnutzt, weiterveräußern kann. Käufer kann dann ein weniger moderner Betrieb sein, der mit dem ihm zugeteilten Kontingent nicht auskommt.
Die Idee finde ich berauschend; schade nur, dass das nur für die Industrie gelten soll. Dabei wäre das doch auch für Privatpersonen sehr spannend. Ich zum Beispiel esse wenig Hülsenfrüchte, der Nachbar von nebenan dagegen schon, wie man an krachenden Flatulenzen ab und an trotz verminderter Hellhörigkeit der Altbausubstanz akkustisch vernehmen kann; manchmal hat der Nachbar da auch Streit mit seiner Frau, wohl wegen der Verdauungsproblematik. Da wäre es doch nett, wenn er von mir – ganz legal – einen Emissionsgutschein erwerben könnte, zumal Methan ja ein Klimagas ist. Sein Weib müsste dann ggf. den Verwaltungsrechtsweg beschreiten, könnte jedenfalls nicht die Zivilgerichte wegen einer Scheidung angehen. Allen wäre geholfen. Mir zumindest dann, wenn der Preis für den Gutschein stimmt.

Viele glauben ja, in der DDR hätte es keine verkaufsfördernden Maßnahmen gegeben. Ich beweise eindrucksvoll das Gegteil (Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße kurz vor dem schicken kleinen Cafe).
Auch heute habe ich wieder viel gelernt. Zum Beispiel dass die Redewendung „seinen Senf dazugeben“ von Kant (dem homosexuellen Königsberger Philosophen) herrührt. Er gab unter Reichung selbstgemachten Senfs beim Abendessen immer Belehrungen seiner Mitmenschen von sich, die Zeitgenossen sollen ziemlich genervt gewesen sein. Aber er war halt Kant und der Senf war gut.
Übrigens hießen die Königsberger Klopse früher in meiner Schulkantine nicht Königsberger, sondern Kaliningrader Klopse, nur mal so am Rande.

Wo wir gerade beim Thema Winterfotografie sind: Panoramabilder im Blog müssen notwendigerweise etwas von ihrer Wirkung verlieren.
Sicher geht das jetzt in jedem Blog in diesem, unserem (!) Lande (mit Dativ-e) um, aber es ist einfach zu schnittig: der Wurstbrief. Verzücken Sie doch die Liebste einfach mal mit einer leckeren Salamirose oder einer kleinen Sauerei aus Schweinsgedärm. Auch zur Verwendung im Direct Marketing sehr empfohlen und gerade bei ausländischen Kunden ausgesprochen beliebt.
Die Idee ist so krass - die muss einfach funktionieren!