Oktoberfest Teil II – The Revenge

In meinem dritten Jahr in München werde ich vielleicht doch noch zum Fan der Wies’n. Eigentlich ist es ganz schick, am Sonntag Mittag, bevor man auf die Arbeit geht, noch ein wenig zu achterbahnen, autozuscootern, sich von Dingern ohne Namen rumschleudern zu lassen und zum Ende noch ein Hend’l samt Maß (für Preußen: ein Literkrug) Alkoholfreies zu nehmen. Wenn ich dann so vor dem Festzelt sitze und den riesigen, als Wahrzeichen sich drehenden Paulaner-Pappmaché-Krug in 20 Meter Höhe sehe, dann frage ich mich, wie das auf Besucher wirken muss, in denen man Alkohol nicht offen auf der Straße tragen darf, geschweige denn trinken. Also Araber oder Leute aus Georgia und Alabama.

Außerdem sind gestern noch vier Begriffe für das Buch gefallen, jetzt also nur noch 14 zu schreiben. Wenn ich so weitermache, kriege ich das Ding vor der Hochzeit noch fertig und habe keine Ausrede, mich vor dem Heiraten zu drücken…

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