Das wird jetzt politisch hier

Wie vielleicht der eine oder andere bereits bemerkt hat gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass wir demnächst Neuwahlen haben werden. Irgendsowann im Herbst. Zwar gibt es da noch zwei, drei rechtliche Probleme; die werden aber in kooperativer Verfassungsstreckung von Regierung, Opposition, Bundespräsident und Bundesverfassungsgericht wohl gelöst werden können. Verfassungsrecht ist eben auch nur Recht und selbiges hat eine recht flexible Struktur. Wir Anwälte wissen das.

Zeit also, an dieser Stelle ein wenig mehr zu politisieren. Das wurde mir gestern bewusst, als mein FDP-Kreisverband mir einen Brief zusandte, in dem er mich eben darum bat.

Genau genommen bat er mich etwas breiter gefasst ganz allgemein um Hilfe und Unterstützung bei einem relativ unerwarteten Wahlkampf, der gerade angesichts der bekannt angespannten Finanzsituation der Partei – wann hatte man eigentlich mal Geld? – primär auf freiwillige Arbeit der bereits zum rechten Pfad Bekehrten basieren müsse.

Da will ich doch nicht außen vor stehen. Ich will mich also redlich bemühen, an dieser Stelle zum einen darzulegen, warum man die in diesem Land überall stehenden Sozialdemokraten (gleich, ob die sich SPD, CDU, CSU oder Grüne nennen) nicht wählen sollte, sondern stattdessen die Freidemokraten in Erwägung zu ziehen hat. Dies alles natürlich unter besonderer Berücksichtigung des Ladenschlussgesetzes, jedenfalls soweit es auf die Münchner Innenstadt, genauso genommen den Norma in den Fünf Höfen, anwendbar ist.

Da es aber heute so heiß ist, ich morgen noch Parkett aussuchen und einen Berg besteigen muss, vor allem aber mein treusorgendes Eheweib daheim wartet, belasse ich es vorerst bei dieser Ankündigung und empfehle mich in das Wochenende.

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