Blair ist nicht der dunkle Sith-Lord…
Alle Achtung, jetzt rührt sich was in der EU. Gestern war ich noch der Meinung, die Aussagen von Blair, dem Hund, sind das Ende der EU. Heute weiß ich Nein, es ist der Anfang. die EU muss jetzt beweisen, ob sie mehr ist als ein ständiger Pleasure-Trip, ein politische Gebilde ohne echte Ambitionen und wirklichen Anspruch auf Führung; sie muss beweisen, dass sie (handlungs)fähig ist, die Mitgliedsländer mit all seinen spezifischen Problemen ins und im 21. Jahrhundert zu führen. Nur damit kann das Vertrauen der Bürger der Mitgliedsländer gewonnen werden. Dazu gehört selbstredend, sich mit Kraft, Mut und frei von Eitelkeiten den künftigen Problemen und echten Zielen zu widmen, alte Zöpfe abzuschneiden und nicht nur alte Problem ständig neu zu verarzten. Voraussetzung für konstruktive Arbeit ist aber die Fähigkeit zur Kritik. Die EU kann Vorbild für die einzelnen Staatsregierungen werden und sich gleichzeitig ein eigenes ernst zu nehmendes Profil schaffen. Ich hoffe, dass der berühmte “Ruck” durch die Gesellschaft, nun auch die EU erfasst. Die Plattform hierfür ist - Dank Blair - geschaffen.
June 22nd, 2005 at 11:59 pm
Ruckeln wird´s, keine Frage.
Fragt sich nur wie ein Land, das traditionell von Finanzdienstleistungen,bzw. von Seeraeuberei, lebt sich mit 2 Heuschrecken einigen soll, die irgendwie immer das produzierende Gewerbe zur Nahrungquelle benoetigen.
Konrad
June 27th, 2005 at 9:10 am
Bei soviel politischem Schwachsinn und Populismus auf allen Ebenen ist der auf europäischer Ebene zu beobachtende wohl der interessanteste für mich Zaungast. Spannend wirds allemal.