Kein Geld aber Glamour

Schon seit Wochen treibt mich der Plan um, im Keller der verehrten Schwiegermama ein winziges, klitzekleines, kuschelweiches Foto-Heimstudio einzurichten. Randbedingung: es darf kein Geld kosten, ich habe nämlich keins (übrig).

Letztlich bleibt in dieser Situation nur, den Improvisateur (TM, das Wort scheint es noch nicht zu geben) und Heimwerker in sich selbst zu entdecken. Das gelingt mit:

  • Edelgasdampfbeleuchtung samt Lichtklappen aus einer aufgegebenen Edelboutique (vom Hausmeister organisiert)
  • Baustrahlerstativen aus dem Baumarkt
  • jeder Menge Elektrokram zum Anschluss des Ganzen aus dem Conrad (Lüsterklemmen, Schukosteckerstromdinger, Gaffa und Kleinkram)
  • Papierhintergründen auf der Rolle
  • einem selbstgebauten Rollenhalter
  • jeder Menge Dübeln und Haken.

    Das Ergebnis: erstaunlich brauchbar. Zwar erreicht das Ganze nicht die Lichtstärken, die man mit einer tollen Blitzanlage oder gar einem Profi-Dauerlichtsetup hätte, aber alles in allem sind die Ergebnisse doch ganz überzeugend. Hier mal ein Glamour-Shot der Schwiegermama.

    renate_glamour_web.jpg
  • 3 Responses to “Kein Geld aber Glamour”

    1. Timo Says:

      Große Lichtreflektoren aus weißem Penoplast oder Karton könnten im Studio nützlich sein. Aber man braucht jemanden der sie hählt.

    2. sonja Says:

      Hoffe du hast die Mutter vorher gefragt… aber dennoch - nicht übel!

    3. Sören Says:

      Links finde ich die Haut etwas überstrahlt. Evt. mit Spitzlicht in den Augen (mäßigen Blitz zugeben). Ansonsten nix zu meckern. Wo muß man sich für die Kellerbenutzung anmelden???