Schwule Politiker

Wowereit, Westerwelle und Partner - schwul sein ist “in”. Spätestens seit Westerwelles Coming Out weiß man das nun sicher, denn er war der am hartnäckigsten Verschwiegene. Die Werbung wird auch immer mehr homosexuell und damit trendiger. Irgendwie ist also hetero sein ziemlich “out”, so dass ich eigentlich darauf warte, bis sich der erste Politiker hinstellt mit den Worten: Ich bin hetero, und das ist gut so. Haben wir ein Problem damit? - mitnichten, denn schließlich ist es ja nicht das Geschlecht, welches für die Qualität unserer Politiker, der Werbung entschiedend ist (In Bayern soll das zumindest was die Politik betrifft gerüchteweise anders sein). Also mir persönlich ist sowieso pipegal, ob man nun so oder so oder anders veranlagt ist. Letzlich ist auch die Veranlagung etwas, was unser Grundgesetz schützt. Und Toleranz tut ohnehin nicht weh.

5 Responses to “Schwule Politiker”

  1. Arne Says:

    Ich schwanke immer, ob der Umstand, dass jemans schwul ist oder nicht, eigentlich an die Öffentlichkeit gehört. Einerseits ist das schon recht privat. Andererseits frage ich mich halt, ob das Wahlvolk nicht ein Recht darauf hat, um solche Orientierungen zu wissen: ein schwuler Politiker wird zu bestimmten Fragen, die etwa Ehe- und Familie betreffen, vielleicht nicht gerade die klassische CSU-Linie vertreten. Vielleicht ist es einfach gut, dass es inzwischen “normal” ist, schwul zu sein. Eben nicht wirklich anders, als ob jemand eine Brille trägt oder nicht.

  2. sonja Says:

    Wen interessiert denn heute noch die Orientierung eines Politikers, seit z.B. Joschka und Gerhard mit vier bzw. fünf Ehen aufwarten können?

  3. Sören Says:

    Schwule Politiker sind zumindest an einem nicht schuld: an der Angebotsknappheit auf dem Frauenmarkt…

  4. arne Says:

    Was sie sehr, sehr symathisch macht!

  5. arne Says:

    Ich kaufe ein “p”.