Gipfelstürmer in vollster Aktion
Die Sonja und ich, wir sind beide große Bergziegen (vulgo: Gämsen). Bei Sonja war mir das klar, aber ich bin – aus bayerischer Sicht – Preuße. Selbstverständlich ist also nichts.

Berge – jedenfalls manche davon – haben große Vorteile. Oben gibt es nämlich Leberkäs mit Kartoffelsalat. Die echten Cracks nennen das „Gipfelglück“.

Solche Dinge wollen natürlich ehrlich verdient sein. Behufs dessen durfte ich unter Sonjas fachkundiger Anleitung meine Initiation als Kletterfix erleben. Anstrengend, aber gar nicht schlecht. Es waren eigentlich „bloß“ so ca. 20m, aber das relativiert sich, wenn man an der Wand hängt, nur auf einem Felsvorsprung steht und fieser Wind an den Klamotten zerrt. Echtes Free-Climbing. Vor allem heißt es, man dürfe nicht runterschauen. Schon deswegen musste ich natürlich ständig nachsehen, ob das auch stimmt.

Nun muss man natürlich ehrlich sein: das Schönste an so einer Bergtour ist das Hinterher, wenn man seine müden, geschundenen Füße in den Bergbach (gefühlte 2° C) stecken kann. Es hilft.

June 28th, 2004 at 10:30 am
Das erste Bild: ein Lehrbeispiel für Dunsttiefe. Hübsch.
June 28th, 2004 at 10:33 am
Das erste Bild: ein Lehrbeispiel für sich ständig verschlechterndes Wetter. Aufstieg: heiß, oben Rumklettern: kalt und sauwindig.