Softwarepatente
Offenbar hat mal wieder ein Unternehmen - hier gleich Microsoft selbst, das ja vielen als das “Reich des Bösen” gilt - ein vermutlich triviales Softwarepatent erhalten, vgl. unter Out-Law.com Letztlich ist die Idee, mit Hilfe von Cookies Internetseiten zu personalisieren, vom USPTO mit einem Schutzrecht bedacht worden; der Antrag stammt allerdings schon aus dem Jahr 1996, in dem die Sache sicher noch nicht ganz so trivial war, wie sie heute scheint; eine großartige Erfindungshöhe kam dem Ganzen aber sicher auch damals nicht zu. Und sicher wird wieder ein Aufschrei durch das Netzvolk gehen, wie schädlich Softwarepatente sind, man sähe das ja selbst. Aber eigentlich zeigt das Beispiel nur eins: Softwarepatente wären an sich schon eine gute Sache, wenn nur die Prüfungskriterien in den Ämtern ernst genommen würden. Es mangelt hier schlicht an der Professionalität der Prüfer. Trivialitäten dürfen nicht deshalb nicht patentiert werden, weil sie Code sind, sondern einfach deswegen, nunja, weil sie eben Trivial sind.